Erektionsstörung UrsachenIm Handel werden unzählige Salben und Mittelchen angeboten, die angeblich die Erektion verstärken und verlängern. Man kann die natürlichen Potenzmittel – also die natürlichen Aphrodisiaka als Pflanzen der Liebe – phytotherapeutisch in mehrere Kategorien einteilen, und zwar: Stimulanzien sind Pflanzen, die anregend wirken, wie Koka, Kakao und Meerträubel. Zu den Aromata gehören jene Kräuter, deren Duftstoffe eine betörende oder wohlriechende Wirkung haben, z. B. Lilien, Rosen und Vanille. Tonika stärken Körper und Geist, wie etwa Eleutherokokkus und Ginseng; ein Kraut, das euphorisierend wirkt, ist etwa Hanf oder Mohn; und der Yohimbe-Baum gehört zu den Pflanzen, die als Neurotransmitter im sexuellen Teil des Nervensystems fungieren. Bei richtigem Gebrauch und unter sachgemäßer, kundiger Anweisung steigern sie die sinnliche Wahrnehmung, das erotische Empfinden – und somit die Potenz – und wirken unmittelbar auf den Geschlechtstrieb; helfen somit Erektionsprobleme in Griff zu bekommen.

Seit der Einführung von Viagra gehören Erektionsstörungen scheinbar der Vergangenheit an. Unabdingbar ist, damit die Einnahme dieser „blauen Pille“ Wirkung zeigt, dass danach eine sexuelle Stimulation erfolgt. Das positive Resultat dieser medikamentösen Erektionshilfen setzt 30 bis 120 Minuten nach Einnahme ein – bei den genannten Voraussetzungen der Lust- und Erregungsgefühle. Potenzmittel wie Viagra eignen sich jedoch nicht für jeden impotenten Mann. Manche Männer, die bestimmte Herzmedikamente benötigen und täglich einnehmen, dürfen bzw. sollten nur unter strenger Beobachtung Potenzmittel bei Erektionsstörungen einnehmen.

Viagra
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Cialis
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Levitra
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Kamagra
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Suhagra
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Sexuelle Funktionsstörungen haben meist psychische Ursachen oder resultieren aus Beziehungsproblemen. Sexuelle Störungen können auch von seelischen Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen herrühren. Die organischen Ursachen für Erektionsstörungen bzw. Erektionsprobleme können sein: Hoher Blutdruck, hoher Cholesterinspiegel, Zuckerkrankheit, Operationen, Herzerkrankungen, Tumore, Medikamenten- und Drogenkonsum, starker Alkoholkonsum und Hormonstörungen sowie durchgeführte Prostataoperationen. Auch der Rauchfaktor spiele eine nicht unerhebliche Rolle bei Erektionsstörungen.

So können psychologische Einflüsse – vermischt mit der Nutzung bestimmter Wirkungen von Heilmitteln – helfen, Blockaden zu lösen und den Liebesgenuss zu steigern. In Frage kommen hier vor allem also Stoffe, die das Zentralnervensystem erregen oder beruhigen, sowie Mittel, die das Urogenitalsystem reizen. Der Genuss eingemachter Hodenkrautwurzel stand lange im Ruf, ein hervorragendes Mittel gegen Potenzstörungen zu sein. So auch die aus Peru stammende Maca-Pflanze und die kleine Aminosäure Arginin, die übrigens auch in der selbigen Maca-Pflanze reich zu finden ist, gibt berechtigte Hoffnung für Männer, die eine erektile Dysfunktion oder Impotenz erleben. In allen Kulturen wurden übrigens besondere Kräfte jenen Pflanzen nachgesagt, die in ihrem Aussehen den menschlichen Geschlechtsteilen ähnelten. Seltsam fremd anmutende Zubereitungen aus Teufelsdreck, dem Stinkharz, oder Taumelloch würden die Potenz und sexuelle Bereitschaft anfachen.

Bei allen genannten Möglichkeiten – sei es auf dem schulmedizinischen Sektor mit Viagra und ähnlichen Potenzmitteln bzw. phytotherapeutischen Mitteln – bedarf es auch der einfühlsamen Zuwendung der Erektionsstörung zwischen Patienten und behandelndem Arzt. Denn dann verschwinden Erektionsprobleme so schnell wie sie gekommen sind – bei der „schönsten Nebensache der Welt“!

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